Zehn Tage im Araparadies

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Praktikum mit Herz: Zehn Tage im Araparadies

Was passiert, wenn Theorie auf gelebte Praxis trifft? Mirella Nothdurft hat es erlebt – in einem zehntägigen Privatpraktikum bei Familie Rutschmann. Im Rahmen der Amazonas Park Association (APASG) durfte sie nicht nur mit anpacken, sondern auch das besondere Lebensgefühl im Araparadies kennenlernen.

Ankommen im Araparadies

„Vor meiner Abreise war ich etwas nervös“, erinnert sich Mirella. Noch nie hatte sie direkten Kontakt zu Aras – und dann gleich mitten im Geschehen? Doch schon beim ersten Kennenlernen von Haus, Familie und Tieren war klar: Hier darf man sein, wie man ist. Offenheit, Vertrauen und ein herzliches Willkommen prägten von Anfang an ihren Aufenthalt.

Mitten im Alltag der Papageienpflege

Der Tagesrhythmus begann früh: Futter vorbereiten, Käfige reinigen, Volieren pflegen – immer mit Blick auf das Wohl der Tiere. Besonders schön: Die Nähe zu den Vögeln wuchs von Tag zu Tag. So entwickelte sich auch eine besondere Verbindung zu den jungen Hyazintharas Blu und Mogli – deren Vorliebe für Jackenknöpfe Mirella sogar ein neues Fashion-Statement bescherte.

Arbeit, die verbindet

Neben der täglichen Pflege standen auch größere Reinigungsaktionen an – von Agaporniden-Volieren bis zu den Außenanlagen. Trotzdem wurde es nie eintönig, denn: „Jeder Tag war anders – das machte es so spannend“, berichtet Mirella.

Nähe, die berührt

Besonders bewegend war für Mirella das abendliche Gute-Nacht-Ritual. Jeder Vogel erhielt persönliche Aufmerksamkeit, ein Leckerli und ein paar Streicheleinheiten – Momente, die zeigten, wie sehr jedes Tier im Araparadies geliebt und respektiert wird.

Lernen fürs Leben

In den zehn Tagen lernte Mirella nicht nur über Fütterung, Verhalten und Pflege, sondern auch die Geschichten hinter den Tieren kennen – etwa die von Vladow, dem ersten Ara der Familie. Solche Einblicke prägen und inspirieren.

Teil der Familie

„Die Mischung aus Arbeit und Familienleben war besonders“, so Mirella. Ob Christianes Tochter beim Besuch, der Sohn am Wochenende oder Ehemann Michael bei den Hunderunden – alle integrierten die Praktikantin mit Herzlichkeit. Es war mehr als nur ein Praktikum – es war ein Zuhause auf Zeit.

Ein großes Dankeschön an Christiane und Michael – für Offenheit, Vertrauen und unvergessliche Erfahrungen!
Mehr über Praktika und Mitmachmöglichkeiten findest du auf unserer Seite Mitmachen.

Text & Fotos: Mirella Nothdurft

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